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27 Februar 2009

Ein langer Tag

03:03 aufstehen, ins Taxi, zum Flughafen, ab nach Costa Rica. Auch dieses Konzert wird es erst auf der kommenden Tour geben, aber wir wurden schon auf diesem kurzen Zwischenstop auf das Freundlichste begrüßt und konnten uns kurz den Club ansehen. Wenn wir das nächste Mal hier sind, bleiben wir garantiert länger. Versprochen! Aber jetzt wieder schnell zum Flughafen, die nächste Maschine nach Lima wartet. Und dort warten schon die ersten Fans - und Georg, unser "Personal Security". Mit ihm kurz ins Hotel und gleich weiter zur Pressekonferenz, die nahtlos in eine längere Autogrammstunde übergeht. Als wir die Location gegen 22:00 verlassen konnten, hatten wir 18,5 Stunden, drei Flughäfen und zwei Zeitzonen auf der Uhr. Und noch nichts Vernünftiges gegessen, geschweige denn getrunken ...

Mit 22 Stunden wussten wir so den Tag beinahe optimal zu nutzen. Die restlichen 2 Stunden brauchten wir, um die ersten Eindrücke dieser schönen Stadt zu verdauen.
Hasta la manana, Lima.

26 Februar 2009

Hasta la Acapulco

Noch ein wenig berauscht von Unmengen Endorphinen und purem Adrenalin, haben wir uns von Mexico City auf den Weg nach Acapulco gemacht und folgten damit dem Ruf eines hiesigen Clubbesitzers um über die kommende lateinamerikanische Befreiungstour zu sprechen. Hasta la victoria siempre!

Zugegeben, nun waren wir schon mal hier, da haben wir uns natürlich auch gleich den Rest der Stadt gegeben. Morbider Charme gepaart mit Sonne, Meer und Salsa. Wieder zugegeben, auch das war nicht alles, aber wir haben es genossen - und schweigen ...

22 Februar 2009

Gracias, muchas gracias, Mexico!

Es gibt Städte, große Städte und es gibt Mexico City.
22 Millionen Einwohner und gefühlte 10 Millionen Autos.
Durch die neuerliche Verspätung der Iberia war der Soundcheck eigentlich schon gelaufen als wir im Shuttle zur Venue saßen. Doch der Veranstalter lies die Leute vor der Tür warten bis wir wenigstens kurz die Instrumente checken konnten.
Dann schnell ins Hotel unter die Dusche während die erste der 3 Vorbands spielte.
Zurück im "Dada X" sahen wir zuerst 2 lange Schlangen vor der Tür.
Gut 200 Leute hatten kein Ticket mehr bekommen. Trotzdem wurden wir schon auf der Straße begeistert von den Fans begrüßt. Aber das war noch gar nichts zu dem Feedback, das uns auf der Bühne erwartete.
Der erst Takt von "Das Herz" war noch nicht verklungen, da war die Stimmung schon unglaublich. Alle Refrains wurden von den ersten 10 Reihen Wort für Wort mitgesungen - auf deutsch natürlich.
Diese tolle Energie, die uns von den Leuten nach oben geschickt wurde, lies uns schlagartig vergessen, dass wir jetzt seit 30 Stunden auf den Beinen waren.
Es war wirklich ein tolles Publikum, das eine richtig tolle Show verdient und bekommen hat.
Und wir waren um eine Erfahrung reicher:
Es geht immer noch was, auch wenn du glaubst, dass alle Akkus leer sind. Aber es gehören auch immer mindestens zwei dazu.
Mehr sind besser :)
Gracias, muchas gracias, Mexico!

21 Februar 2009

Escape from Spain

der gleiche Flughafen, das gleiche Gate, wieder Iberia. Nur einen Tag später. Es grüsst das Murmeltier.
Während Eddy in Mexico die Backline checkt und die Sounds für den Gig heute Nacht programmiert, spielen wir noch Beta-Tester für eine spanische Fluglinie.
Die Maschine, die uns endgültig über den Altlantic bringen soll, hat "technische Problme". Zwei Stunden stehen wir wieder auf dem Rollfeld, während irgendwo irgendjemand versucht, irgendetwas zu flicken. Diese Fluglinie kommt uns langsam wirklich spanisch vor. Aber was soll's, wir sind hartnäckig.
Mexico - vamos a llegar

19 Februar 2009

Lost in Spain

Der Plan war gut. Aber dann kam das Eis - und die Iberia.
Zweieinhalb Stunden hat unser spanischer Flieger in Berlin gebraucht, um sich vom preussischem Eis befreien zu lassen.
Als wir endlich im sonnendurchfluteten Madrid landen konnten,
sahen wir den Iberia-Anschluss nach Mexico auf der Nachbarstartbahn Gas geben.
Ohne Rücksicht auf die 180 Insassen unserer Maschine, die alle Anschlussflüge nach Süd- oder Mittelamerika gebucht hatten.
Keinerlei Alternativen der Iberia. Angeblich alles ausgebucht - keinerlei Alternative. Und dass, obwohl unser Tourmanager ebenso des Spanischen leidich mächtig, wie mit einer ebenso charmanten wie auch energischen Natur ausgestattet war. Nichts ging mehr. Nur noch ein Flughafen-Hotel. Lost in Spain.

Aber einer kam durch. Eddy, aus lokalpatriotischen Gründen über Frankfurt nach Madrid eingeflogen, erwischte gerade noch den Iberia-Flieger nach Mexico-City. Unser Mann vor Ort.
Was blieb dem Rest, als dort wieder anzuknüpfen, wo wir im letzten September stehen geblieben sind: Ein Besuch in den madrider Clubs.
Lost in Madrid.